Über mich

Sonia Gonze

Geboren in Lateinamerika und in Deutschland zuhause, lebe ich zwischen Nähe und Kontrast.
Diese Spannung ist der Kern meiner Bildsprache.
Ich komme aus einem technischen Berufsleben, deshalb arbeite ich konzentriert und kompromisslos in Schichten.
Öl baut Tiefe, Gold markiert die Stellen, an denen ein Leben wahr wird.
Art of Acceptance steht für Kunst, die Haltung zeigt, ohne zu bewerten.

Was ich male

Ich male Begegnungen mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben. Wenn wir erkennen, was wir tragen, können wir entscheiden, wie wir damit umgehen.

Mit dir selbstSich selbst ohne Urteil sehen. Das ist das Fundament. Wer das kann, braucht weder fremde Bestätigung noch Schutz vor Ablehnung.
Mit anderenWie wir uns im Blick anderer verformen oder behaupten. Welche Stimmen wir zulassen und welche uns lenken, ohne dass wir es merken. Und wie schnell wir selbst andere in Schubladen stecken.
Mit dem LebenDas Ja zu dem, was sich nicht ändern lässt, als Haltung, die Kraft freisetzt.

Die drei Begegnungen gehören zusammen. In jedem Werk trägt eine die Melodie, die anderen schwingen mit. Wie im Leben selbst.

Wie ein Bild bei mir entsteht

So wie innere Prozesse wachsen, wächst mein Bild.

Sonia Gonze legt Blattgold auf ein Ölbild
Blattgold auflegen
Goldauftrag im Atelier von Sonia Gonze in Nürnberg
Gold im Atelier
Ölbild „Fragil“ an der Staffelei, die Risse teils schon mit Gold gefüllt
Risse freilegen bei „Fragil“
Erst das ErlebenIch male, was ich selbst durchlebt habe. Situationen, in denen ich lange gegen Windmühlen gekämpft habe, bis ich annehmen konnte, dass sich etwas ändert. Mit Abstand ergeben sie Sinn und werden Teil des Weges.
Dann die SerieZuerst sehe ich die ganze Serie vor mir, danach das einzelne Bild. Ich arbeite an allen Bildern einer Serie zugleich, Schicht für Schicht.
Auf AugenhöheIch male Torsos und Porträts, damit du dich auf Augenhöhe wiederfindest. Hintergrund und Kleidung lasse ich weg, sie spielen für die Geschichte keine Rolle. In einem Bild stehen verschiedene Hauttöne nebeneinander, denn Erfahrungen halten nicht an der Hautfarbe an.
Das SymbolNegative Gefühle male ich nicht ins Gesicht. Den Schmerz trägt ein Symbol: ein Kaktus in den Händen, Rauten für die Stimmen in uns, Risse, die mit Gold gefüllt sind.
Das GoldDas Gold liegt dort, wo etwas entschieden wird. Auf eine Vorschicht aus Acryl setze ich Blattgold oder zerstoßenes Goldpigment, darüber folgen viele Schichten Öl. Manchmal male ich um das Gold herum, damit es leuchtet.
FertigFertig ist ein Bild, wenn ich ein paar Wochen nichts mehr ändern will. Dann darf es trocknen. Öl fordert Geduld.

Gelungen ist ein Bild, wenn ein Mensch einen Schritt macht, der ihn für sich selbst öffnet.

Mein Vorbild dafür ist ein Kind im Kindergarten. Es lädt ein anderes Kind ohne Vorurteile zum Spielen ein. Sagt das andere Nein, bezieht es die Antwort nicht auf sich und fragt morgen wieder.

Mit meinen Bildern erreiche ich einige Menschen. So leiste ich einen kleinen Beitrag zu einer glücklicheren Gesellschaft.

Meine Werte

BotschaftMeine Kunst setzt Würde vor Urteil. Sie macht sichtbar, was wir oft verbergen, und zeigt Brüche als Teil unserer Geschichte. Sie bringt dich zurück zu dir.
StiltreueIch arbeite in Öl und Gold, weil Tiefe Zeit braucht. Ruhe wirkt für mich stärker als Drama. Die Form wandelt sich, der Kern bleibt.
KlarheitMeine Werke sprechen leise und eindeutig. Du brauchst kein Vorwissen, um ihre Präsenz zu spüren. Die Bilder lassen Raum und holen dich dort ab, wo du gerade stehst.

Akzeptanz gibt Halt, und plötzlich wird Handeln leicht.

„Gerdas Tagträume“, Acrylbild von Nuves Art aus der Serie Volksbadvergnügen: eine Badende mit gelber Blütenbadekappe lacht im Wasser

Meine zweite Handschrift: Nuves Art für die heiteren Begegnungen

Neben den stillen Bildern in Öl und Gold male ich unter dem Namen Nuves Art bunte Acryl- und Ölbilder mit Witz: Badegäste aus drei Epochen, Frauen mit Geschichten, Tiere mit Charakter.

Die Serie Volksbadvergnügen hängt seit März 2026 im Langwasserbad Nürnberg.

Atelierbriefe.

Sechs Nachrichten über Inspiration, Werke, Material, Bedeutung und die stille Arbeit im Atelier.

Du erhältst Einblicke und Vorabinformationen, bevor Neues öffentlich erscheint, und erfährst, wann und wo ich ausstelle.

Die innere Stimme zeigt dir den nächsten Schritt, wenn du aufhörst, dich zu übertönen.

Was Sammler und Wegbegleiter sagen:

  • Margret

    Die Präsenz im Raum ist so spürbar, dass ich dem Bild einen Namen geben muss.
    Dann beginne ich, mit ihm Gespräche zu führen.

  • Gallery Auxburg

    Es gibt Kunst, die man betrachtet, und Kunst, die einen betrachtet.
    Die Werke von Sonia Gonze gehören zur zweiten Art.
    Sie sind kein bloßer Ausdruck, sondern eine Begegnung mit Verletzlichkeit, Stärke und stiller Schönheit des Menschseins.

  • Wegbegleiter Thomas M.

    Thomas. von @glaubensbilder

    Diese phänomenalen Bildbeschreibungen und Künstlertexte gehören zusammen mit den Werken in ein Buch.
    So schön ist das.

  • Gemälde einer jungen Frau mit braunen Haaren und großen, ausdrucksvollen Augen  und Goldakzenten, umgeben von roten Sprechblasen mit Texten, an der Wand in einem Raum. Ausstellung von Sonia Gonze in der Roten Galerie Nürnberg.

    Besucherin meiner Ausstellung

    …sehr gut gefallen.

    Interessanterweise hatten wir bis jetzt Gespräche über unser inneren Stimmen und wie sie uns beeinflussen. Du siehst, deine Kunst wirkt.

  • Ein Mann mit Brille und Kurzhaar trägt ein weißes Hemd mit Punkten, steht vor einem orangefarbenen Hintergrund neben einem Gemälde eines Gesichtsausschnitts mit einem zerbrechlichen, mosaikartigen Muster.

    Udo

    Das schönste Bild gehört mir.

KUNSTWERKE

Eine kuratierte Auswahl meiner aktuellen Originale.