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“Einverstanden”
Einverstanden
Eine Serie über den Weg der Schicksalsakzeptanz
Schicksalsakzeptanz entsteht nicht von selbst. Sie ist eine Haltung, die man wählt.
Der Moment, in dem man aufhört, gegen das Unveränderliche zu kämpfen, ist der Beginn von etwas Eigenem.
“Einverstanden” Das Wort selbst trägt diese Entscheidung: ein inneres Ja zu dem, was nicht mehr veränderbar ist.
Diese Werkgruppe zeigt genau diesen Moment und den Weg, der daraus folgt.
Vier Zustände derselben Bewegung: das Eintreffen, das Tragen, das Verstehen, das Bleiben.
Die Idee:
Eine Freundin fragte mich einmal in einer schweren Zeit:
“Warum ist das Leben so ungerecht?
Warum müssen manche so viel mehr als andere ertragen?”
Ich antwortete ihr: “Weil wir es können.”
Das war kein Trost im üblichen Sinne.
Es war eine Beobachtung. Menschen, die Schicksalsschläge tragen, gehen einen Weg, den sie oft nicht als solchen erkennen. Er beginnt nicht mit dem Schlag selbst, sondern in dem Moment, in dem Akzeptanz zu wirken anfängt.
Dieser Weg hat vier Momente.
Das Eintreffen von etwas Unkontrollierbarem, und nachdem der Schock weicht, das wirkliche Annehmen.
Das Tragen, ohne zu wissen, ob man es kann, und gleichzeitig wissend, was man nicht will.
Das Verstehen, das erst rückblickend kommt.
Das Bleiben, offen und unverhärtet, als Entscheidung.
Einverstanden macht diesen Weg sichtbar.
Es fließt durch mich
Manches kommt ohne Einladung. Zuerst tritt ein Schockzustand ein. Etwas später dreht sich die Welt weiter und nichts mehr ist so, wie es war.
Während etwas passiert, bleibt keine Zeit zu fühlen. Man handelt, man hält aus, man funktioniert. Erst wenn es vorbei ist, findet das Erlebte seinen Weg durch den Körper.
Du kannst entscheiden es durch dich fließen zu lassen. Es hinterlässt Spuren. Aber du kämpfst nicht mehr dagegen an.
Die Figur steht aufrecht, der Kopf zurückgeworfen, Gold zieht sich durch sie hindurch. Das erste Werk der Werkgruppe zeigt den Moment der Annahme.
Öl und Blattgold auf Leinwand · 74 × 104 × 4 cm · Schwarz lasierter Vollholzrahmen ·
Verfügbar
Was Schmerz nicht nimmt
Schmerz hinterlässt Spuren auf der Haut, im Körper, in der Erinnerung. Der Kaktus liegt in ruhigen Händen. Das Gesicht zeigt keine Reaktion, es zeigt Haltung. Er wird nicht selbst zum Kaktus, noch möchte er verbittern.
Der Schmerz darf dich verändern. Wer du dabei wirst, entscheidest du.
Das zweite Werk der Werkgruppe zeigt das Tragen: präsent, konkret.
Öl und Blattgold auf Leinwand · 74 × 104 × 4 cm · Schwarz lasierter Vollholzrahmen ·
Verfügbar
Gegeben
Die Augen sind geschlossen. Ein Teil des Lebens liegt ausgebreitet in den Händen wie ein aufgeschlagenes Buch, ein anderer rinnt hindurch.
Was schwer war, bekommt rückblickend eine Berechtigung. Manches ergibt einfach Sinn.
Das dritte Werk der Werkgruppe zeigt das Verstehen: still, nach innen gerichtet.
Öl und Blattgold auf Leinwand · 70 × 100 cm · Schwarz lasierter Vollholzrahmen ·
Verfügbar
Dennoch hier
Die Figur blickt nach oben. Gold sitzt an der Brust, eingearbeitet, getragen, kaum noch für andere wahrnehmbar.
Weich, offen und ein bisschen stolz auch ganz geblieben zu sein.
Das vierte Werk der Werkgruppe zeigt das Bleiben als Entscheidung.
Öl und Blattgold auf Leinwand · 70 × 100 cm · Schwarz lasierter Vollholzrahmen ·
Verfügbar
Ein Überblick über alle Werke dieser Serie -
Einverstanden