Vielleicht kennst du das
- Du schaust in den Spiegel und siehst zuerst, was nicht mehr makellos ist. Du findest dich nicht schön.
- Lange dachtest du, du dürftest dich erst zeigen, wenn du perfekt bist.
- Und irgendwann merkst du, dass gerade die Spuren dich ausmachen.
„Anmut“ zeigt diesen Blick.
Akzeptanz heißt hier, den eigenen Brüchen denselben Respekt zu schenken wie dem, was makellos ist.
Ein Frauengesicht ganz nah, der Blick offen und wach, der Mund rot und entschlossen.
Sie ziehen sich über das ganze Gesicht. Das Gold folgt jeder Linie genau.
Florale Spuren in warmen Erdtönen, gebrochen von kühlem Blaugrau.
Aus dem Atelier
Zuerst entsteht das Gesicht in vielen Schichten Öl, mit einer rissigen Oberfläche. Zuletzt fülle ich die Risse mit Gold, nach dem Vorbild von Kintsugi, der japanischen Kunst, Brüche mit Gold zu reparieren.

Bei ihrem Sammler
„Das schönste Bild gehört mir.“
Udo, Sammler von „Anmut“
Im Raum wirkt es wie ein Gegenüber, das den Blick hält, ohne etwas zu verlangen. Es zeigt jeden Tag, dass Schönheit keine Unversehrtheit braucht.
„Anmut“ lebt heute in seiner Privatsammlung.
Werkdaten
Fragen, die oft kommen
Kann ich ein ähnliches Werk in Auftrag geben?
Ja. Schreib mir, was dich an „Anmut“ berührt. Jedes Bild bleibt ein Unikat, deshalb entsteht für dich ein eigenes Werk, im Gespräch mit dir.
Gibt es verfügbare Werke mit Gold?
Ja. In den Serien Einverstanden und Der Chor der Stimmen arbeite ich mit Öl und Gold. Dort findest du verfügbare Originale.
Mehr aus der Serie Verheilt
Jedes Bild gibt es nur einmal. In meinen Atelierbriefen siehst du neue Werke zuerst.