Verheilt - nicht verborgen
Es geht nicht darum, wieder makellos zu werden, sondern mit den Rissen zu bestehen. Was heilt, bleibt sichtbar nicht als Makel, sondern als Wahrheit.
Die Werke zeigen Gesichter mit Bruchlinien, inspiriert von Kintsugi, aber nicht idealisiert. Die Narben glnzen nicht aus Stolz, sondern aus Klarheit. Sie sagen:
„Ich bin nicht unversehrt. Aber ich bin da.“
Perfektion vs. Würde: Nicht das Glatte macht uns schön, sondern das, was wir angenommen haben.
Heilen vs. Verstecken: Die Risse wurden nicht „repariert“, sondern integriert. Sichtbar, würdevoll.
Scham vs. Anerkennung: Was früher als Schwäche galt, wird hier zur stillen Kraft.
Zerstörung vs. Neubeginn: Nicht alles ist wieder zusammengewachsen, aber das, was da ist, hält.